Carrara
Carrara gilt als Qualitätsbezeichnung für erstklassigen, weißen Marmor und das weltweit. Doch wohl kaum jemand denkt bei dem klangvollen Namen zuerst an diese Stadt am Fuße hoch aufragenden Apuanischen Alpen.
Seit Jahrtausenden ist der leuchtende Carrara-Marmor aus der nördlichen Toskana bei Künstlern wie Bauherren begehrt.
Große weiße Flecken an hohen Bergflanken erinnern an strahlende Schneefelder und weisen schon von Weitem den Weg zur Marmorstadt.
Das hervorragende Gestein aus Carrara fand bei so bedeutenden Werken wie dem schiefen Turm von Pisa, Michelangelos David oder der Kapelle des Doms zu Florenz Verwendung.
Sehr bewusst suchten die Meister ihrer Zeit das Grundmaterial aus und waren häufige Gäste der Stadt.
Leben mit dem Carrara-Marmor
Den Wert Carraras erkennend bemühten sich im Laufe der Jahrhunderte verschiedenste Herrscher um den Ort. So viele, dass die Bewohner von Carrara ihr Geschick selbst in die Hand nehmen wollten und noch heute als politisch sehr aktiv gelten.
Nach wie vor leben die Menschen hier vom Marmor, überall ist er präsent. In der baulich weniger attraktiven Neustadt wie im kleinen historischen Kern von Carrara glänzen moderne Gebäude und alte Palazzi mit leuchtend weißen Steinelementen.
Das bauliches Herzstück von Carrara bildet der aufwendige Dom Sant'Andrea Apostolo. In der Altstadt lädt die zentrale, selbstverständlich marmorgeschmückte Piazza Alberica mit ihren mittelalterlichen Häusern zum Verweilen ein.
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Sehenswertes Carrara

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